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Informationen für BeraterInnen

NEBA - Netzwerk Berufliche Assistenz

Österreich verfügt mit dem Netzwerk Berufliche Assistenz über ein sehr ausdifferenziertes und bedarfsgerechtes System zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung und ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen. Mit dem Sozialministeriumservice als zentralem Akteur und Kostenträger kann das Angebot gut gesteuert und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. Eine breitgefächerte Trägerlandschaft sichert das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse und ist mittlerweile auch selbst zu einem arbeitsmarktpolitischen Faktor geworden. Gleichzeitig sind die Beruflichen Assistenzen auch ein wichtiges Instrument zur Vermeidung bzw. Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung. Die einzelnen Instrumente sind so konzipiert, dass sie Ressourcendefizite der LeistungsempfängerInnen bedarfsgerecht ausgleichen; die Beruflichen Assistenzen leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung bzw. Bekämpfung von Armut.

BundesKOST

Die BundesKOST (Bundesweite Koordinations-stelle) bildet die österreichweite Drehscheibe am Übergang Schule und Beruf. Ziel ist die Abstimmung und verbesserte Zusammenarbeit relevanter Akteurinnen und Akteure zum Themenbereich Übergang Schule – Beruf in Österreich.
Zu ihren Aufgaben gehört die Schaffung eines Überblicks über die österreichweite Situation der Angebote im Bereich Übergang Schule – Beruf. Dabei wird eng mit den regionalen Koordinationsstellen in den Bundesländern zusammengearbeitet.

Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 Steiermark

Die Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 Steiermark unterstützt die für das Ausbildungspflichtgesetz zuständige Behörde, das Sozialministeriumservice, bei nicht hoheitlichen Aufgaben. Sie fungiert als zentrale Informationsdrehscheibe und Anlaufstelle für alle Fragen und Informationen rund um die AusBildung bis 18 in der Steiermark und für alle an der Umsetzung der NEBA-Angebote (www.neba.at) und am Übergang Schule-Beruf Beteiligten.

>> Zur Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 Steiermark

Jugendcoaching

Jugendcoaching und Clearing sind Dienstleistungen an der Schnittstelle Schule und Beruf in enger Zusammenarbeit mit den Schulen und zielen darauf ab, ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen durch Beratung, Begleitung und Case Management den Fähigkeiten entsprechende Perspektiven aufzuzeigen und durch individuelle Unterstützungspakete die Leistungsfähigkeit zu fördern. So kann über einen möglichst langfristigen Verbleib im (Aus-)Bildungssystem eine höhere Qualifizierung gewährleistet und eine anschließende Aufnahme in die individuell bestmögliche arbeitsmarktpolitische Maßnahme vorbereitet werden.

Berufsausbildungsassistenz

Die Berufsausbildungsassistenz (BAS) unterstützt Jugendliche mit Behinderung bzw. anderen Vermittlungshemmnissen bei der betrieblichen Ausbildung, begleitet die Ausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Schule und sichert damit nachhaltig diesen Ausbildungsweg ab.

Arbeitsassistenz

Die Arbeitsassistenz ist das zentrale Instrument der Beruflichen Assistenzen in Österreich. Die Trägereinrichtungen arbeiten entweder im Sinne eines regionalen Angebots für alle Behinderungsformen und decken damit den Bedarf in einem definierten Einzugsbereich ab (vor allem in den Flächenbundesländern) oder stehen – besonders spezialisiert (vor allem im städtischen Raum) – bestimmten Zielgruppen (z.B. Menschen mit Sinnesbehinderung oder psychischen Erkrankungen) zur Verfügung. Ein Schwerpunkt der Arbeitsassistenz liegt auch in der Begleitung der beruflichen Erstintegration von Jugendlichen mit Behinderung. 

Jobcoaching

Mit dem Jobcoaching ist eine besonders intensive Maßnahme der Beruflichen Assistenzen etabliert worden. Vor allem Menschen mit Lernbehinderung benötigen diese.
 
>> Mehr dazu ...

Die Webseite Jugendwegweiser wurde im Rahmen des ESF SP 2 "Schnittstelle Bildung - Arbeitsmarkt" entwickelt. Mit Unterstützung von:
Arbeitsmarktservice Steiermark AK Steiermark Das Land Steiermark (Gesellschaft und Gernerationen) Bundessozialamt